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Deinen Grundumsatz zu kennen, ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zu deinem Wunschgewicht. Diese eine Zahl ist die absolute Basis, um ein sinnvolles Kaloriendefizit zu bestimmen – und zwar eines, das funktioniert, ohne dich in die gefürchtete Jo-Jo-Falle tappen zu lassen. So geht Abnehmen richtig: Du gibst deinem Körper genau die Energie, die er für seine lebenswichtigen Funktionen braucht, und nimmst trotzdem ab.

Dein Grundumsatz: Das Fundament für jeden Abnehmerfolg

Kommt dir das bekannt vor? Du achtest penibel auf deine Ernährung, aber auf der Waage tut sich einfach nichts. Die Lösung für dieses frustrierende Problem liegt oft in einer einzigen Zahl, die viele einfach übersehen: dein Grundumsatz, auch Basal Metabolic Rate (BMR) genannt.

Stell dir deinen Grundumsatz am besten wie den Leerlauf deines Körpers vor. Es ist die Energiemenge, die du verbrennen würdest, wenn du den ganzen Tag nur im Bett liegst und absolut nichts tust. Diese Kalorien braucht dein Körper allein für lebenserhaltende Prozesse wie die Atmung, den Herzschlag oder die Regulierung deiner Körpertemperatur. Genau deshalb ist dieser Wert die absolute Untergrenze für deine tägliche Kalorienzufuhr und das Fundament für jede gesunde und nachhaltige Gewichtsabnahme.

Grundumsatz vs. Gesamtumsatz: Was ist der Unterschied?

Der Grundumsatz ist allerdings nur die halbe Miete. Um deinen tatsächlichen Kalorienbedarf für den Tag zu kennen, musst du auch deine ganzen Aktivitäten berücksichtigen. Daraus ergibt sich dann der Gesamtumsatz.

  • Grundumsatz (BMR): Die Energie, die dein Körper in totaler Ruhe verbraucht.
  • Leistungsumsatz: Das ist die zusätzliche Energie, die du für jede Art von Bewegung benötigst – vom Spaziergang zum Briefkasten bis hin zum schweißtreibenden Workout.
  • Gesamtumsatz: Ganz einfach die Summe aus deinem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz. Diese Kalorienmenge brauchst du, um dein aktuelles Gewicht zu halten.

Ohne diese Unterscheidung ist jeder Diätplan im Grunde reines Rätselraten. Wer seinen Grundumsatz kennt, kann ein gezieltes Kaloriendefizit festlegen, das effektiv, aber eben nicht gefährlich ist. Fällt deine Kalorienzufuhr nämlich dauerhaft unter deinen Grundumsatz, schaltet dein Körper in eine Art „Hungermodus“. Der Stoffwechsel wird langsamer, und der Jo-Jo-Effekt ist quasi vorprogrammiert.

Der Schlüssel zum Erfolg: Nutze deinen Grundumsatz als Ausgangspunkt. So stellst du sicher, dass dein Körper alles bekommt, was er für einen gesunden Betrieb braucht, während du gleichzeitig gezielt Fett abbaust.

Grundumsatz und Gesamtumsatz im direkten Vergleich

Diese Tabelle verdeutlicht den Unterschied zwischen der Energie für Grundfunktionen und deinem tatsächlichen Tagesbedarf.

Kennzahl Was es wirklich bedeutet Wann dein Körper diese Energie verbraucht
Grundumsatz Die Energie für den „Leerlauf“ deines Körpers. Atmung, Herzschlag, Gehirnfunktion. Rund um die Uhr, auch wenn du schläfst oder auf dem Sofa liegst.
Gesamtumsatz Die Summe aus Grundumsatz und aller Energie, die du durch Bewegung verbrauchst. Dein kompletter 24-Stunden-Bedarf, der deinen gesamten Lebensstil abbildet.

Beide Werte zu kennen, ist entscheidend. Der Grundumsatz ist deine Sicherheitsgrenze nach unten, während der Gesamtumsatz dir zeigt, wo du ansetzen musst, um ein Defizit zu erzeugen.

Schauen wir uns das an einem praktischen Beispiel an: Ein Büroangestellter mit 77,5 kg Körpergewicht hat einen Grundumsatz von ungefähr 1.679 Kalorien. Da er den Tag hauptsächlich sitzend verbringt, aber ab und zu aufsteht und sich bewegt, multiplizieren wir diesen Wert mit einem passenden Aktivitätsfaktor (PAL-Wert). So kommen wir auf einen Gesamtumsatz von fast 2.938 Kalorien pro Tag. Um abzunehmen, muss seine Kalorienzufuhr also unter diesem Wert liegen, aber idealerweise über seinem Grundumsatz bleiben.

Nachdem du deinen Grundumsatz ermittelt hast, ist die genaue Berechnung des Gesamtenergiebedarfs der nächste logische Schritt.

Deinen Grundumsatz einfach und genau ausrechnen

Jetzt geht's ans Eingemachte. Wir zeigen dir, wie du deinen Grundumsatz ganz ohne komplizierte Geräte selbst bestimmen kannst. Und keine Sorge, dafür brauchst du kein Mathe-Studium – ein Taschenrechner und ein paar Minuten deiner Zeit reichen völlig aus.

Es gibt verschiedene Methoden, um deinen Grundumsatz zu ermitteln. Wir konzentrieren uns hier auf die zwei bewährtesten Formeln, die dir eine wirklich solide Basis für deine weitere Planung geben.

Die gängigsten Formeln im Überblick

Im Laufe der Jahre hat die Wissenschaft unterschiedliche Ansätze entwickelt. Am bekanntesten sind die Harris-Benedict-Formel und die neuere Mifflin-St Jeor-Formel.

Die Harris-Benedict-Formel war lange Zeit der Goldstandard. Heute gilt aber unter vielen Experten die Mifflin-St Jeor-Formel als die präzisere der beiden. Ihre Ergebnisse kommen dem tatsächlichen Verbrauch, den man sonst nur mit aufwendigen Labormessungen ermitteln kann, oft erstaunlich nahe.

  • Harris-Benedict-Formel (überarbeitet): Der Klassiker, eine bewährte Methode, die seit Jahrzehnten im Einsatz ist.
  • Mifflin-St Jeor-Formel: Die modernere Variante, die im Alltag meistens eine höhere Genauigkeit liefert und deshalb oft empfohlen wird.

Wir fokussieren uns im Folgenden auf die Mifflin-St Jeor-Formel, damit du mit der aktuellsten Berechnungsmethode arbeiten kannst.

So berechnest du deinen Grundumsatz Schritt für Schritt

Die Formel mag auf den ersten Blick etwas abschreckend wirken, ist aber super einfach anzuwenden. Sie unterscheidet sich ein wenig für Männer und Frauen, weil die durchschnittliche Körperzusammensetzung (also das Verhältnis von Muskeln zu Fett) hier eine Rolle spielt.

Formel für Frauen: Grundumsatz (kcal/Tag) = (10 × Gewicht in kg) + (6,25 × Größe in cm) – (5 × Alter in Jahren) – 161

Formel für Männer: Grundumsatz (kcal/Tag) = (10 × Gewicht in kg) + (6,25 × Größe in cm) – (5 × Alter in Jahren) + 5

Ein kleiner Tipp aus der Praxis: Diese Formeln liefern dir einen exzellenten Schätzwert. Denk aber daran, dass Faktoren wie deine individuelle Genetik, dein Hormonstatus oder deine genaue Muskelmasse den realen Wert immer ein wenig beeinflussen können. Sieh das Ergebnis als deinen perfekten Startpunkt für die Reise!

Lass uns das Ganze mal an zwei konkreten Beispielen durchspielen.

Beispiel 1: Anna, 35 Jahre alt

  • Gewicht: 68 kg
  • Größe: 165 cm
  • Alter: 35 Jahre

Ihre Rechnung sieht so aus: (10 × 68) + (6,25 × 165) – (5 × 35) – 161 = 680 + 1031,25 – 175 – 161 = 1375 kcal

Annas Grundumsatz liegt also bei rund 1375 Kalorien pro Tag. Das ist die Energie, die ihr Körper im absoluten Ruhezustand verbraucht – sozusagen im „Standby-Modus“.

Beispiel 2: Markus, 40 Jahre alt

  • Gewicht: 85 kg
  • Größe: 180 cm
  • Alter: 40 Jahre

Und so rechnet Markus: (10 × 85) + (6,25 × 180) – (5 × 40) + 5 = 850 + 1125 – 200 + 5 = 1780 kcal

Bei Markus kommen wir auf einen geschätzten Grundumsatz von 1780 Kalorien täglich.

Illustration des Grundumsatzes (ruhende Person im Bett) im Vergleich zum Gesamtumsatz (aktive, laufende Person).

Es ist übrigens ganz normal, dass Männer bei gleichem Gewicht oft einen etwas höheren Grundumsatz haben. Das liegt meist an einem höheren Muskelanteil. Generell kann man sagen, dass Frauen oft einen um etwa 10 % niedrigeren Grundumsatz haben.

Die Grafik oben zeigt es ganz schön: Der Grundumsatz ist nur die Basis. Dein tatsächlicher Kalorienbedarf pro Tag ergibt sich erst, wenn du deine täglichen Aktivitäten – vom Spaziergang bis zum intensiven Workout – mit einrechnest.

Keine Lust, selbst zu rechnen? Kein Problem. Wenn du dir die manuelle Berechnung sparen möchtest, nutze einfach unseren praktischen Kalorien- und Tagesbedarf-Rechner. Dort gibst du deine Daten ein und bekommst sofort eine verlässliche Zahl für deine weitere Planung.

Das richtige Kaloriendefizit für deinen Erfolg finden

Eine ausgewogene Mahlzeit mit Hähnchenbrust, Gemüse, Reis und Brot, ergänzt durch Kalorieninformation und Fitness-Tracking.

Super, du kennst jetzt deinen Grundumsatz. Das war der erste und wichtigste Meilenstein. Aber diese Zahl allein bringt dich noch nicht ans Ziel. Lass uns diesen Wert jetzt in einen alltagstauglichen Plan verwandeln, mit dem du wirklich etwas erreichst. Der nächste Schritt ist, deinen Gesamtumsatz zu ermitteln.

Dafür schnappen wir uns deinen frisch berechneten Grundumsatz und multiplizieren ihn mit deinem persönlichen Aktivitätsfaktor – dem sogenannten PAL-Wert (Physical Activity Level). Dieser Wert ist entscheidend, denn er berücksichtigt, wie aktiv du in deinem Alltag wirklich bist, vom stillen Bürojob bis zur körperlich harten Arbeit auf der Baustelle.

Finde deinen persönlichen Aktivitätsfaktor (PAL-Wert)

Hier ist absolute Ehrlichkeit gefragt. Viele neigen dazu, ihre tägliche Bewegung zu überschätzen, was schnell dazu führt, dass das berechnete Kaloriendefizit nicht zum gewünschten Erfolg führt. Die folgende Tabelle ist ein super Hilfsmittel, um den passenden Wert für dich zu finden.

Nutze diese Tabelle, um deinen täglichen Gesamtumsatz realistisch einzuschätzen.

Aktivitätslevel im Alltag Beispiele für typische Tätigkeiten PAL-Wert
Überwiegend sitzend oder liegend Immobilität, bettlägerige Menschen 1,2–1,3
Hauptsächlich sitzende Tätigkeit Klassischer Bürojob, wenig Freizeitbewegung 1,4–1,5
Sitzend, aber mit Geh- und Stehphasen Studenten, Laboranten, Lehrer, Fließbandarbeiter 1,6–1,7
Hauptsächlich gehend und stehend Verkäufer, Kellner, Handwerker, Mechaniker 1,8–1,9
Körperlich anstrengende Arbeit Bauarbeiter, Landwirte, Leistungssportler 2,0–2,4

Schau dir die Beispiele genau an und überlege, was auf deinen typischen Tag am ehesten zutrifft.

Kehren wir zu unserem Beispiel Anna zurück: Ihr Grundumsatz liegt bei 1375 kcal. Sie hat einen Bürojob (PAL-Wert 1,4), geht aber auch dreimal die Woche zum Sport. Um beides fair zu berücksichtigen, wählt sie einen Mittelwert von 1,6.

Ihre Rechnung sieht also so aus: 1375 kcal (Grundumsatz) x 1,6 (PAL-Wert) = 2200 kcal (Gesamtumsatz).

Diese 2200 kcal sind die Menge an Energie, die Anna jeden Tag verbraucht, um ihr aktuelles Gewicht zu halten. Möchte sie abnehmen, muss sie also weniger Kalorien zu sich nehmen, als sie verbraucht. Und genau hier kommt das Kaloriendefizit ins Spiel.

Ein smartes Kaloriendefizit festlegen

Das Wort „Defizit“ klingt erstmal nach Verzicht und Qual, aber das muss es absolut nicht sein. Es geht darum, ein smartes Defizit zu finden – eines, das dich abnehmen lässt, ohne deinen Körper in den Alarmzustand zu versetzen.

Ein gesundes und nachhaltiges Kaloriendefizit liegt in der Regel zwischen 300 und 500 Kalorien pro Tag. Damit schaffst du einen realistischen Gewichtsverlust von etwa einem halben Kilo pro Woche, ohne deinen Körper zu überfordern.

Warum ist ein moderates Defizit so viel besser? Wenn du es übertreibst und viel zu wenig isst, schaltet dein Körper in einen Notfallmodus. Er drosselt den Stoffwechsel, um Energie zu sparen, weil er eine Hungersnot befürchtet. Das Ergebnis sind nicht nur quälende Heißhungerattacken, sondern auch der gefürchtete Jo-Jo-Effekt, sobald du wieder anfängst, „normal“ zu essen.

Für Anna bedeutet das: Sie zieht von ihrem Gesamtumsatz von 2200 kcal ein vernünftiges Defizit von 400 kcal ab. Ihr tägliches Kalorienziel liegt damit bei 1800 kcal. Dieser Wert ist immer noch deutlich höher als ihr Grundumsatz, versorgt ihren Körper also mit allem Nötigen, während sie trotzdem stetig und gesund abnimmt.

Um ein Kaloriendefizit zum Abnehmen zu berechnen, kannst du verschiedene Strategien kombinieren. Es geht nicht nur darum, weniger zu essen, sondern auch darum, bewusster zu essen und deinen Alltag ein Stück aktiver zu gestalten.

Die häufigsten Fehler beim Kalorienzählen – und wie du sie umschiffst

Die Theorie klingt super einfach, oder? Weniger essen, als du verbrauchst, und schon purzeln die Pfunde. In der Praxis lauern aber ein paar fiese Stolperfallen, die dir ganz unbemerkt einen Strich durch die Rechnung machen können. Schauen wir uns mal die typischen Fehler an, damit du sie von Anfang an vermeiden kannst.

Ein echter Klassiker ist die Überschätzung des eigenen Kalorienverbrauchs. Nach einer schweißtreibenden Stunde im Fitnessstudio fühlen wir uns oft, als hätten wir Unmengen an Energie verbrannt. Die Realität ist meist ernüchternder. Eine halbe Stunde Joggen verbrennt, je nach deinem Tempo und Gewicht, vielleicht 300 bis 400 Kalorien. Wenn du dich danach mit einem großen Stück Kuchen belohnst, ist das hart erarbeitete Defizit leider sofort wieder futsch.

Die Tücken der Standardformeln

So praktisch die ganzen Formeln auch sind, vergiss bitte nie: Es sind und bleiben Schätzungen. Dein Körper ist eben keine simple Rechenmaschine. Dein Stoffwechsel wird von so vielen Dingen beeinflusst – deine Gene, dein Hormonhaushalt, dein Stresslevel oder sogar wie gut du geschlafen hast.

Formeln wie Harris-Benedict oder Mifflin-St Jeor arbeiten mit Durchschnittswerten. Studien haben gezeigt, dass die Ergebnisse um bis zu 40 % vom tatsächlichen Energiebedarf abweichen können. Wenn du es ganz genau wissen willst, weil du zum Beispiel auf einem Plateau festhängst, ist die indirekte Kalorimetrie eine Option. Hierbei wird dein exakter Ruheumsatz über deine Atemgase gemessen. Solche Messungen bieten spezialisierte Praxen oder Fitnessstudios an und können echte Klarheit bringen.

Der größte Fehler: Nicht mit der Zeit gehen

Der wohl häufigste Grund für frustrierenden Stillstand auf der Waage ist, stur an den alten Zahlen festzuhalten. Dein Körper verändert sich auf deiner Reise – und dein Plan muss das auch!

Ganz wichtig: Dein Grundumsatz ist keine feste Größe. Sobald du Gewicht verlierst, sinkt er. Ein leichterer Körper braucht schlichtweg weniger Energie, um zu funktionieren.

Das bedeutet, du musst deine Berechnungen regelmäßig anpassen. Als gute Faustregel gilt: Berechne deinen Grundumsatz und dein Kalorienziel nach jeweils 5 kg Gewichtsverlust neu. So stellst du sicher, dass dein Defizit auch wirklich ein Defizit bleibt und du weiter Fortschritte siehst.

Hier sind noch ein paar weitere typische Patzer:

  • Ungenaues Tracking: Der Schuss Öl in der Pfanne, der Zucker im Kaffee, der kleine Keks zwischendurch – das alles summiert sich. Sei hier absolut ehrlich zu dir selbst, sonst betrügst du dich nur selbst.
  • Die „Wochenend-Ausnahme“: Fünf Tage lang diszipliniert zu sein ist super. Aber wenn du am Wochenende alle Dämme brechen lässt, kannst du dein gesamtes Defizit der Woche mit einem Schlag zunichtemachen.
  • Zu viel Ungeduld: Dein Körper ist kein Roboter. Gewichtsschwankungen, zum Beispiel durch Wassereinlagerungen, sind völlig normal. Bleib dran, auch wenn die Waage mal eine Woche lang stillsteht.

Falls du das Gefühl hast, alles richtig zu machen, aber trotzdem nichts passiert, schau dir unbedingt unseren Artikel an, der erklärt, warum du trotz Kaloriendefizit nicht abnimmst. Dort gehen wir noch tiefer auf mögliche Ursachen und Lösungen ein.

Deinen Stoffwechsel verstehen und natürlich unterstützen

Küchenarbeitsplatte mit Hantel, Proteinshake, Widerstandsbändern und Smartphone mit DNA-Icon.

Super, du hast jetzt deine Zahlen – deinen Grundumsatz und dein persönliches Kaloriendefizit. Aber jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: Deinen Körper optimal bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Dein Stoffwechsel ist nämlich kein starres Uhrwerk. Stell ihn dir eher wie ein dynamisches System vor, das du mit den richtigen Maßnahmen positiv beeinflussen kannst.

Es gibt einige Faktoren, die bestimmen, wie gut dein Körper Kalorien verbrennt. Alter, Geschlecht und Hormone spielen eine Rolle, aber der größte Hebel ist deine Muskelmasse. Muskeln sind die wahren Kraftwerke deines Körpers. Sie verbrennen sogar im Ruhezustand, also wenn du auf der Couch sitzt, deutlich mehr Energie als Fettgewebe.

Dein persönlicher Code: Die genetische Veranlagung

Ein oft unterschätzter, aber unglaublich spannender Aspekt ist deine genetische Veranlagung. Jeder von uns verarbeitet Nährstoffe ein bisschen anders. Vielleicht bist du der Typ, der Kohlenhydrate super in Energie umwandelt, während dein Trainingspartner viel besser mit Fetten zurechtkommt. Das zu wissen, ist Gold wert, denn dann kannst du dein Kaloriendefizit mit den für dich passenden Nährstoffen füllen.

Genau hier setzt ein DNA-Test von BODY'S PERFECT an. So eine Analyse liefert dir tiefe Einblicke in deinen persönlichen Stoffwechseltyp. Du erfährst, wie du deine Ernährung optimal auf deine genetischen Stärken ausrichten kannst. Damit gibst du deinem Körper genau das, was er braucht, um Fett effizienter zu verbrennen und deine Ziele schneller zu erreichen.

Dein Körper hat seine eigene, ganz persönliche Gebrauchsanweisung – und deine DNA ist der Schlüssel dazu. Statt allgemeinen Diät-Mythen zu folgen, kannst du deine Ernährung passgenau auf dich zuschneiden. Das macht den Unterschied.

So schützt du deinen Grundumsatz aktiv

Die größte Gefahr bei jeder Diät? Dass der Körper nicht nur Fett, sondern auch wertvolle Muskelmasse abbaut. Das wäre ein echter Rückschlag, denn weniger Muskeln bedeuten automatisch einen niedrigeren Grundumsatz. Der Jo-Jo-Effekt ist da quasi vorprogrammiert.

Um das zu verhindern, sind zwei Dinge absolut entscheidend:

  • Regelmäßiges Krafttraining: Es ist das klare Signal an deinen Körper, dass die Muskeln gebraucht werden und auf keinen Fall abgebaut werden dürfen.
  • Ausreichend Protein: Eiweiß ist der Baustoff deiner Muskeln. Eine proteinreiche Ernährung ist der beste Schutz für deine Muskelmasse, während du abnimmst.

Besonders im Kaloriendefizit kann es zur Herausforderung werden, den täglichen Proteinbedarf nur über Mahlzeiten zu decken. Genau hier sind die BODY'S PERFECT Protein-Shakes eine smarte Unterstützung. Sie liefern dir schnell und unkompliziert hochwertiges Eiweiß, sättigen angenehm und helfen dir so, deinen hart erarbeiteten Grundumsatz zu sichern.

Möchtest du noch tiefer in das Thema einsteigen? In unserem Guide findest du viele weitere Tipps, wie du auf natürliche Weise deinen Stoffwechsel anregen und deine Abnehmerfolge nachhaltig steigern kannst.

Noch Fragen? Hier kommen die Antworten

Zum Schluss möchte ich noch auf ein paar Fragen eingehen, die im Coaching immer wieder aufkommen. Denk daran, es gibt keine dummen Fragen! Hier findest du klare Antworten, die dir im Alltag wirklich weiterhelfen und die letzten Unsicherheiten aus dem Weg räumen.

Wie oft sollte ich meinen Grundumsatz neu berechnen?

Dein Körper verändert sich mit dir – und das ist gut so! Als einfache Faustregel hat sich bewährt, den Grundumsatz immer dann neu zu berechnen, wenn du etwa 5 kg abgenommen hast.

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Dein Gewicht ist ein entscheidender Faktor in der Formel. Ein leichterer Körper braucht auch im Ruhezustand weniger Energie. Mit einer regelmäßigen Anpassung sorgst du dafür, dass dein Kaloriendefizit effektiv bleibt und du nicht auf einem Abnehm-Plateau landest, wo sich plötzlich gar nichts mehr tut.

Kann ich meinen Grundumsatz durch Training erhöhen?

Ja, auf jeden Fall! Allerdings funktioniert das vor allem indirekt und langfristig. Während Cardio-Training hauptsächlich deinen Kalorienverbrauch für den Moment steigert (also den Leistungsumsatz), ist Krafttraining der wahre Game-Changer für deinen Grundumsatz.

Der Grund ist simpel: Mehr Muskeln bedeuten einen höheren Energieverbrauch im Ruhezustand. Muskeln sind stoffwechselaktiv, das heißt, sie verbrennen Kalorien, selbst wenn du auf dem Sofa liegst. Jedes Kilo Muskelmasse, das du aufbaust, arbeitet also 24/7 für dich.

Wenn du deinen Stoffwechsel nachhaltig ankurbeln und den Jo-Jo-Effekt vermeiden willst, ist der Aufbau von Muskulatur die mit Abstand beste Strategie.

Warum nehme ich nicht ab, obwohl ich im Kaloriendefizit bin?

Das ist wohl der frustrierendste Moment überhaupt, aber keine Sorge, meistens gibt es dafür eine logische Erklärung. Oft ist es nicht eine große Sache, sondern die Summe vieler kleiner, unbewusster Gewohnheiten.

Die häufigsten Stolpersteine aus meiner Erfahrung sind:

  • Versteckte Kalorien: Der Schuss Öl zum Anbraten, der Löffel Zucker im Kaffee, das kleine Stück Schokolade am Nachmittag – das läppert sich und kann dein Defizit schnell zunichtemachen.
  • Falscher PAL-Wert: Manchmal überschätzen wir, wie aktiv wir wirklich sind. Ein Bürotag mit 30 Minuten Spaziergang ist eben nicht dasselbe wie ein Tag auf der Baustelle. Sei hier ehrlich zu dir selbst.
  • Körperliche Schwankungen: Besonders bei Frauen können hormonelle Zyklen zu Wassereinlagerungen führen. Auch eine sehr salzige Mahlzeit kann das Gewicht auf der Waage kurzfristig nach oben treiben.

Schau dir dein Tracking noch einmal ganz genau an und gib deinem Körper etwas Zeit. Geduld ist und bleibt dein wichtigster Verbündeter.


Bist du bereit, deine Ziele auf ein solides Fundament zu stellen? Bei BODY'S PERFECT unterstützen wir dich mit allem, was du brauchst – von DNA-Tests, die dir deinen Stoffwechseltyp verraten, bis hin zu hochwertigen Shakes, die deine Muskeln beim Abnehmen schützen. Finde heraus, was mit dem richtigen Wissen und den passenden Produkten für dich möglich ist. Erfahre hier mehr auf bodysperfect.com.